TV Eibach 03
 
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Nulldreier - Gaststätte des TV Eibach 03



... und weiter geht die internationale Jugendarbeit des TV Eibach 03

Seit 2009 betreibt der TV Eibach 03 inter­nationale Jugendbegegnungen mit Partnerstädten Nürn­bergs, z.B. Córdoba und Nizza. In diesem Jahr wurden unsere Jugendlichen von dem Bürgermeister unserer Partnerstadt Córdoba, über unseren OB Herrn Dr. Ulrich Maly ein­ge­laden. Wir vom TV Eibach 03 besuchten vom 24.03. - 28.03.2013 unsere Partnerstadt Córdoba mit 10 Jugendlichen im Alter von 12 – 16 Jahren, begleitet von den Betreuern Gunther Längst und Peter Eisenbacher, Leiter der Handballabteilung. Da wir die einzige Gruppe aus Deutschland waren, durften wir die Farben sowohl des TV Eibach 03 als auch der Stadt Nürnberg und natürlich von Deutschland vertreten. Diese inter­na­tio­nale Jugendbegegnung fand für uns in diesem Jahr zum fünften Mal im Wechsel statt und wird für alle Teilnehmer lange in guter Erinnerung bleiben.

24.03.2013 Erster Tag

Heute früh hat es mit U-Bahn und Check-In wunderbar geklappt. Der Flieger hatte knappe 15 Minuten Verspätung, sodass ich für das Umsteigen in Zürich schon Zweifel hegte. Angekommen, wie die Blitze zum Gate nach Malaga geflitzt und da zum Glück fest gestellt, dass dieser Flieger auch Verspätung hatte. In Malaga sind wir dann mit fast 25 Minuten später angekommen und für alle erfreulich, auch alle Koffer und Gepäckstücke waren da. Am Ausgang erwartete uns der Bus, mit dem wir gegen 16:00 in Richtung Córdoba los fuhren. Für die knapp 170 Kilometer waren wir dann noch bis nach 18:00 unterwegs.

 

Im Quartier angekommen machten die Jungs große Augen. Jugendherberge und Stockbetten und bis zu 8 Personen waren eine Herausforderung. Die Verantwortlichen meinten, dass Gunther und ich jeweils in einem Zimmer mit den Jungs schlafen würden. Den Aufschrei der Jungs könnt Ihr Euch vorstellen. Zum Glück ist Gunther ja perfekt in der Sprache und so war es für ihn ein Leichtes, für uns ein eigenes Zimmer, auch mit Stockbetten, zu organisieren. Die Zimmer sind alle einfach eingerichtet, aber sauber und das ist wichtig.

 

Abendessen gab es dann um 21:00, das ist eine normale Zeit hier in Spanien. Um die Zeit zu über­brücken sind wir mit den Jungs noch kurz in eine Bar zu Cola und Chips gegangen, denn auch hier ist Sonntag und die Supermärkte schon zu. Das Abendessen war gut und reichlich und alle wurden satt. Spätestens um 23:00 haben wir Bettruhe verordnet, denn morgen geht es ja dann schon um 7:45 aus den Federn und zum gemeinsamen Frühstück.

25.03.2013 Zweiter Tag

Um 07:45 war offiziell Wecken. Aber was soll ich sagen, alle waren schon wach, ich glaube der Hunger hat sie geweckt. Um 08:30 war dann Frühstück, halt spanisch, Brötchen mit Marmelade und Butter sowie Kaba oder heiße Milch oder Saft. Zum Glück war ja das Abendessen tags zu vor reichhaltig, da wurden ja alle satt. Um 09:00 ging es dann mit dem Bus zur Halle, wo wir um 10:00 unser erstes Spiel hatten. Wir mussten gegen eine Mannschaft der Top 32 von ganz Spanien antreten. Die frühe Stunde, die ungewohnte Halle, seltsame Schiedsrichter Entscheidungen (sie trifft nicht die volle Schuld), der starke und spielgewandte Gegner sowie manches eigenes Unvermögen ließen kein erfolgreiches Spiel erwarten. So mussten wir uns auch am Ende gegen Cajasur (Cordoba) mit einem 32:20 geschlagen geben. Etwas niedergeschlagen gingen wir dann in die Mensa der Uni zum Mittagessen, was gut und reichlich und Balsam für die Seele war. So gestärkt liefen wir wieder zurück in die Halle und bereiteten uns auf das zweite Spiel gegen CajaSur (in der Nähe von Barcelona) vor.

 

Und das wurde ungewollt zu einem Krimi, Gott sei Dank mit einem guten Ende. Zur Halbzeit führten wir mit 4 Toren und konnten zu Anfang der 2. Hälfte schnell den Vorsprung auf 7 Tore ausweiten. Dann riss der Faden, warum auch immer. Nichts wollte mehr gelingen. Dem neuen Schiedsrichter Gespann unterliefen jetzt auch unglückliche Entscheidungen, Die Latte/Pfosten waren bei uns mehrmals im Weg ... und plötzlich war CajaSur ein Tor vorn. Ab da konnten wir immer nur ausgleichen, mussten dann aber immer einem Führungstor hinter her rennen. 5 Minuten vor Schluss drehten wir den Spieß um, uns gelang endlich der Führungstreffer und diese heiß umkämpfte Führung gaben wir auch nicht mehr ab. Wilhelm im Tor verhinderte, wie schon die ganze Spielzeit über, mit prächtigen Paraden ein Anschlusstor von CajaSur und so konnten wir am Ende mit einem Erlösungsschrei ein 23:21 bejubeln. Wie wir in unserem ersten Spiel zeigte sich CajaSur als fairer Verlierer und so konnte jeder Spieler friedlich abgeklatscht werden. Jetzt müssen wir in unserem 3. Gruppenspiel morgen ein gutes Ergebnis erzielen, um dann evtl. um Rang 3 oder 4 zu spielen. Als Gruppen Erster dürfte in unserer Gruppe eigentlich nur Cajasur aus Córdoba in Frage kommen, die spielen einen unheimlich tollen Handball. Davon morgen mehr.

 

Was tat dann das Duschen gut. So strahlend fuhren wir mit dem Bus in die Stadt und gingen zu Fuß zur Kathedrale von Córdoba, eine Sehens­würdigkeit ohne Gleichen. Ich habe eine deutschsprachige Führerin bestellen lassen, die uns dann ca 1 Stunde dieses einzigartige Bauwerk erklärte und zeigte. Viele Fragen der Jungs machten deutlich, dass auch sie von diesem Bauwerk positiv beeindruckt waren. Da werden sie bestimmt viel daheim erzählen können. Als Belohnung hat Gunther jedem von uns eine Kugel (groß) Eis spendiert, was ohne Murren angenommen wurde. Ein Fußmarsch zum Omnibus Bahnhof konnten wir trockenen Fußes erledigen. Während wir in der Kathedrale waren hatte es geregnet und recht­zeitig für uns wieder aufgehört. Mit dem öffent­lichen Bus ging es dann wieder zurück ins Quartier. Im Supermarkt dann noch schnell das Überlebens Set für die Nacht gekauft, danach bereiteten wir uns auf das Abendessen vor, was um 21:00 wieder gut und reich­haltig ausfiel. Jeder wurde satt. Als Überraschung bekam dann jeder von uns einen neu gekauften Schlaf­sack vom Veranstalter, denn die Nächte werden hier recht frisch und die Heizung in den Zimmern ist nicht so warm und ergiebig wie zuhause. Noch ist vor den Zimmern Stimmengewirr von den spanischen und unseren Jungs zu hören, aber jetzt um 23:00 wird es ruhig, auch die Spanier müssen zu Bett gehen.

26.03.2013 Dritter Tag

Um 07:45 war wieder Wecken. Um 08:30 gab es dann Frühstück. Um 09:00 ging es dann mit dem Bus zur Halle. Eigentlich wollten wir vor unserem Spiel um 12:00 noch etwas in die Stadt, aber auf der Zubringerstrasse war ein Unfall mit Totalsperrung, sodass wir wieder nach kurzer Wartezeit mit dem Bus drehen mussten, zurück fuhren und über die Landstrasse Córdoba erreichten. Da rentierte es sich halt nimmer, in die Stadt zu gehen. Um 12:00 hatten wir dann unser entscheidendes Spiel, das unbedingt gewonnen werden musste, um Tabellen Zweiter zu werden. Es ging gegen La Salle, eine Schulauswahlmannschaft aus Córdoba. Konzentriert und aufmerksam wurde die Partie be­gonnen. Bis zum 6:6 gelang keiner Mannschaft sich ab zu setzen. Aber dann: Tor um Tor konnten wir bis zur Halbzeit einen Vorsprung von 5 Toren, durch einen erstklassig aufgelegten Wilhelm im Tor, erspielen. Und diesen Vorsprung gaben wir nicht mehr her. In der zweiten Halbzeit konnten wir unsere Geheimwaffe "den Gegenstoß" gekonnt einsetzen, ausgelöst durch beste Vorlagen von über 30 Meter von Wilhelm. Der Endstand war dann mit 30:22 doch deutlich!

 

Glücklich wurden die Gegenspieler abgeklatscht. Die Freude über den Sieg und den damit ver­bun­denen 2. Tabellen- platz war ein tolles Erlebnis. Nach uns wurde unser Gegner für das Spiel um den dritten Platz ermittelt, es ist Angel Ximénez. Bei den gesehen Spielen dieser Mannschaft sollte das eine lösbare Aufgabe sein, aber es muss ja erst gespielt werden. Morgen um 12:00 ist es soweit. Nach dem Duschen (eine Wohltat) ging es wieder in die Mensa zum Mittagessen. Alle Teller waren danach leer, also hat es allen geschmeckt. Gegen 16:00 waren wir wieder an der Halle und über­legten, was machen wir. Das Wetter sah so aus, dass es jede Minute regnen könnte, am Horizont sah man auch helle Stellen. Aber alles in allem war es trüb und windig. Trotzdem einigten wir uns, dass wir einen Altstadt Bummel machen und falls es regnet, in eine Bar zum Cola trinken gehen.

 

Nachdem heute ja nur ein Spiel war, gingen wir zu Fuß Richtung Altstadt, ca 15 Minuten. Es gibt ja laufend was neues zu entdecken und die Jungs haben auch feste Bilder geschossen. Nach der Römerbrücke gings dann zum jüdischen Viertel, was wir morgen genauer mit Führer besuchen werden. Endlich fanden wir eine Bar, die genug Platz bot und so konnten wir eine kurze Cola und Kaffee Pause einlegen. Der Wind wurde jetzt stärker, der Himmel schwärzer und die gefühlte Tem­pe­ratur ging auf 10 Grad zurück (lt. Wetter.com). Durch die Einkaufsstraßen ging es dann zurück zum Hauptbahnhof, von wo aus unser Bus zum Quartier abfuhr. Auf dem Weg zum Hbf konnten wir schon den Aufbau und die Absperrungen für die Karwoche Umzüge sehen. Auch die ersten Gewänder mit den Spitzhauben Masken waren zu den Treffpunkten unterwegs. Morgen am Mittwoch abend soll die größte Prozession sein, die wir zumindest am Anfang sehen werden. Die Jungs sind schon gespannt, ich habe ihnen schon viel von der Prozession erzähl, die ich schon vor einigen Jahren erleben durfte..

 

Mit dem Bus ging es dann zurück, noch schnell was eingekauft und bei beginnendem Regen zur Jugendherberge mehr gerannt als gelaufen. Nach der Lagebesprechung für den morgigen Tag gab es wieder ein gutes und reichhaltiges Abendessen. Danach sollten wir das Fußball Spiel Spanien gegen Frankreich alle zusammen, spanische und unsere Jungs vor dem TV anschauen. Leider war der Fernseher in der Jugendherberge kaputt. Und es regnete und stürmte mittlerweile so stark, dass keiner die 300 Meter ins Dorf wollte, um in einer Bar das Spiel zu sehen. Eigentlich ein Ekel Wetter.

 

Die Spanier sagen, dass es seit Jahren nicht mehr so viel geregnet hat, die Flüsse sind voller Wasser, die sonst um diese Jahreszeit nur Rinnsale sind.

28.03.2013 Vierter Tag

Nach Wecken und Frühstück ging es heute schon um 08:45 mit dem Bus zur Turnhalle. Die Rang­listen Spiele starteten schon um 09:30, unser Auftritt war aber erst für 12:00 geplant. Auf der Fahrt zur Halle hatte es geregnet, hörte zum Glück aber auf, als wir vom Bus zur Halle laufen mussten. Plötzlich war die Sonne da und gleich wurde es sehr warm, da merkt man halt den Süden Europas. Der Wind war zwar noch immer frisch, aber er trocknete schnell die Außen­plätze, sodass wir uns in der Sonne aufwärmen konnten. Mit den T-Shirts geben die Jungs doch eine gute Figur ab, oder? Und dann kam das für uns entscheidende Spiel. Auf Marco mussten wir leider verzichten, denn er hatte seit dem Morgen Rückenschmerzen und er wollte und konnte nichts riskieren. Unser Gegner heute war der 2. aus der anderen Gruppe: Angel Ximénez.

 

Eine Vorsprung wollte nicht gelingen, denn das Zielwasser half noch nicht. Klare Chancen wurden nicht verwertet und wäre nicht Wilhelm im Tor gestanden, dann wären wir schnell in Rückstand geraten. Zu unserem Wilhelm: Mit einer guten Leistung im letzten Spiel war er ein heißer Kandidat auf den besten Torwart dieser Altersgruppe. Und Wilhelm hielt was nur irgendwie zu halten war. Die Abwehrarbeit funktionierte schon sehr gut, nur der Angriff!!

 

Dann war Pause. Ein kurzer Schluck, kurze Erholung und nach dem Seitenwechsel gelangen end­lich alle Torwürfe wie gewünscht. Alle konnten sich in die Torerfolge eintragen. Ab der 10. Minute der 2. Halbzeit gelang ein vier Tore Vorsprung, den wir bis zum Schluss nicht mehr hergaben. Und so konnten wird freudestrahlend mit einem 31:27 den 3. Platz in diesem Turnier erringen. Selbst der traurige Marco freute sich mit und hatte ja in den Gruppenspielen sehr viel zu diesem Rang­listen­spiel beigetragen. Was tat danach die Dusche nach dem anstrengen Spiel gut.

 

Mit dem öffentlichen Bus fuhren wir dann zur anderen Halle, in der gleich­zeitig ein Freund­schafts­spiel von CajaSur (Córdoba) gegen den Erstli­gisten ARS Palma Rio statt fand. Gestern hatten wir schon den Vize Präsidenten des Erstligisten kennen gelernt, der uns zusagte, dass wir ein gemein­sames Mannschaftsfoto mit seiner Mannschaft machen könnten. Wir konnten noch die 2. Halbzeit des Spiels mit erleben, das schon was Besonderes war. Nach diesem Spiel wurde die Siegerehrung vorgenom­men. Und was soll ich sagen: Unser Wilhelm wurde als bester Torwart seiner Alters­gruppe ausgezeichnet und bekam einen kleinen Pokal überreicht. Danach wurde unsere Mann­schaft mit einem Pokal für den 3. Platz geehrt, den Niklas den ganzen Abend nicht mehr aus der Hand gab und offen bei dem Stadtrundgang trug. Als alle Ehrungen durch waren, bedankte ich mich bei dem Präsidenten von CajaSur für die Einladung und Versorgung und überreichte im Namen der Stadt Nürnberg einen Zinnteller der Stadt Nürnberg. An Carlos den Organisator überreichte ich einen Wimpel des Vereins. Danach wurde noch ein Gruppenfoto mit allen Beteiligten, Präsidenten und Verantwortlichen zusammen gestellt. Mit dem Fotografen haben wir vereinbart, dass wir das Bild zugesandt bekommen.

 

Mit Carlos gingen wir dann Richtung Altstadt, stärkten uns mit 'nem Cola und Kaffee, um den Königs­palast mit seinem Park auf Einladung der Stadt Córdoba besuchen zu können. Beein­druckend die Bauweise und die Anlage des großen Parks. Die Jungs konnten auf eigene Faust den Park erkunden. Danach erreichten wir über die Römerbrücke den Museumsturm und haben da noch mehr über die Geschichte der Stadt Córdoba erfahren.Von dem Dach des Turms hatten wir bei (wiedermal kurz) Sonnenschein einen herrlichen Blick in alle Richtung der Stadt, vor allen Dingen genau in der Fluchtlinie zur Römerbrücke hinauf zum Bauwerk der Kathedrale.

 

Gegen 18:30 gings dann Richtung Karwochen Prozession. Ich war schon gespannt, denn lt. Carlos ist hier in Córdoba das Tragen der Statuen oder Figuren anders als z.B. in Malaga oder Sevilla. Hier in Córdoba werden die Statuen von ca. 30 Menschen getragen, die aber unter der Statue sind und von außen nicht sichtbar. Damit soll kein Standesunterschied der Träger zu erkenne sein. Und jetzt kommt die Tiefe des Tages. Aufgrund des schlechten Wetters wurde kurzerhand die Prozession abgesagt. Den die Statuen aus Gold und Silber würden zu arg bei Regen leiden. Ob morgen (wo wir ja leider nicht mehr da sein werden) eine Prozession statt finden wird, wurde heute schon in Frage gestellt. Dadurch war in den Straßen rund um die Prozessionsstraße ein Gewimmel und Gewusel von Kindern mit ihren Eltern, von Jugendlichen die mit langen weißen Gewändern traurig ihre spitzen Hüte im Arm trugen. Wir mussten da durch, da Carlos mit uns zu einem schönen und typischen Tapas Lokal ging. War mit 13 Leuten schon eine Herausforderung, da keinen zu verlieren. Ich will ja nicht von einer Entschädigung für die entgangene Prozession sprechen, aber die Tapas waren eine Wucht und alle waren satt und zufrieden.

 

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Stadt fuhren wir gegen 22:45 wieder in unser Quartier zurück. Kurze Lagebesprechung für den morgigen Tag und dann ab in die Zimmer. Nach dem müden Eindruck in der Stadt sollte bald Ruhe einkehren.

 

Zum Wetter: Wir hatten in den letzten Tagen wirklich Glück mit dem Wetter, d.h., wir wurden nur zweimal kurz nass, aber an den restlichen Regenschauern waren wir entweder in der Halle oder beim Essen oder saßen im Bus. Deswegen wird morgen der Abschied nicht allzu schwer fallen, denn das Wetter soll so bleiben. Jetzt noch schnell ein paar Postkarten für die öffentlichen Stellen der Stadt Nürnberg vorbereiten, die später beim Frühstück von den Jungs noch unter­schrieben werden.

28.03.2013 Fünfter Tag

Wir haben alle die letzte Nacht gut überstanden und konnten heute morgen in aller Ruhe die Utensilien zusammen sammeln und die Koffer/Reisetaschen packen. Um 9:00 war endgültige Zimmerabnahme, puuhh - alles okay. Prima.

 

So konnten wir mit dem Bus nach Malaga aufbrechen - und was soll ich sagen, das Wetter spielte nach wie vor verrückt, Sonne, dicke Wolken und Regen. Ohne Hindernisse sind wir in Malaga gut angekommen und konnten gleich den Check-In nutzen, um die Koffer los zu werden. Nach dem Security Check suchten wir unseren Gate D52 und dann haben wir alle Jungs für eine Stunde auf eigene Faust den Flughafen erkunden lassen. Da Malaga wesentlich größer als Nürnberg ist, gibt es auch innerhalb des Sicherheits­be­reichs einiges zu gucken.

 

Noch ein letzter Kaffee dann um 13:20 zum Einsteigen. Mit Verspätung sind wir in Malaga los gekommen, da der Flieger aus Zürich kommend wegen Schnee in Zürich später weg kam. In Zürich hatten wir dann genau 15 Minuten Übergang zum Anschlussflug nach Nürnberg. Plötzlich waren alle Jungs hell wach und legten einen forschen Schritt an den Tag, dass es eine Freude war. Ich sagte zu Gunther: Der Drang nach Hause verleit Flügel. Einchecken und im Flugzeug sitzen bedeutete, wir kommen auf jeden Fall nach Nürnberg. Nun mussten wir im Flieger noch auf die Gepäckumladung und auf einen freien Slot auf der Flugstraße nach NUE warten und dann gings mit fast einer Stunde Verspätung heim.

 

Nürnberg hat uns wieder!

Zum Glück war auch unser Gepäck komplett mit gereist, sodass wir die Jungs Euch beruhigt übergeben konnten.

Resümee:

Alles in allem war es eine harmonische und erfolgreiche Reise. Alle mussten und waren Kompro­miss bereit, denn an 5 Tagen 24 Stunden zusammen zu sein war eine Herausforderung, die allen gelang.

 

Unser besonderer Dank geht an die Stadt Córdoba, an die Verantwortlichen des Vereins CajaSur, an das Amt für internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg, an den Förderverein der Handballer und vor allen Dingen bei den Eltern unserer Jugendlichen. Auch im Namen von Gunther Längst möchten und müssen wir uns für Euer Vertrauen und die Aufmerk­sam­keit am Flughafen recht herzlich bedanken und wünschen Euch allen geruhsame und stressfreie Ostertage.

 

 

Peter Eisenbacher

Leiter der Handballabteilung

des TV Eibach 03



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Geändert: 28.05.2013