TV Eibach 03
 
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Nulldreier - Gaststätte des TV Eibach 03

Koronar- und Herzgruppe

Die vier hoch qualifizierten Präventionsübungsleiterinnen mit dem Zertifikat des Gesundheitssports führen Sie durch ein sanftes Herz-Kreislauf-Training. Die Ausdauer wird aufgebaut und die Kondition gestärkt.

Jeden Monat unternehmen wir ausgedehnte Spaziergänge und leichte Wanderungen.

Unsere Teilnehmer und Teilnehmerinnen schätzen dabei besonders den Austausch von Erfahrungen und motivieren sich gegenseitig. Im Sommer finden Grillabende statt, die Jahresweihnachtsfeier ist selbstverständlich und am  Vatertag unternehmen wir regelmäßig Busausflüge.

 

Es ist sehr wichtig zu erwähnen, dass Teilnehmer/ -innen dieses Sports eine Verordnung ihres Arztes benötigen! Außerdem ist immer eine ärztliche Aufsicht während der Trainingszeit anwesend.

Gruppen und Zeiten

 
Gruppe I 
 
Montag 
 
19.30 - 20.30 h 
 
Turnhalle TV Eibach 03 
 
Gruppe II 
 
Montag 
 
19.30 - 20.30 h 
 
Turnhalle TV Eibach 03 

Gebühren

 
nur für Mitglieder des Vereins 
 
generelle Zuzahlung von 3,00 € / Monat 

Kontakt

 
Petra Jahn 
(Verwaltung) 
Tel. 0911-63 12 032 
 



Lockere Runden nach dem Infarkt
Von Nicole Hinz 
 
Verfasser:  Nürnberger Nachrichten 
Mi 25.02.2009 
 
Nürnberger Stadtanzeiger - SEITE DREI 

Herzpatienten auf dem Weg zurück in den Alltag

Eine der ersten Koronarsportgruppen in Nürnberg war die des TV Eibach 03. Seit nun schon 20 Jahren bietet man dort sanftes Training für Menschen mit Herzerkrankungen an. Der Bedarf ist nach wie groß.

 

Geschäftig geht es zu, zehn Minuten vor Beginn des eigentlichen Trainings: Die Teilnehmer der Übungsgruppe der Koronarsportabteilung versammeln sich in einem Tagungszimmer des Vereins. Sie plaudern, scherzen und lachen. Ganz nebenbei werden Puls und Blutdruck gemessen. Auf den gelben Aufnahmebögen wird alles genau dokumentiert — als Nachweis für die Krankenkassen, die das Training bezuschussen.

 

In der Turnhalle kommt später Bewegung in die Sache: Zu fröhlicher Volksmusik gehen die Teilnehmer ein paar lockere Runden. Vorwärts, rückwärts, seitwärts. Ingrid Petzold, die abwechselnd mit Christa Kainzbauer die Gruppe trainiert, gibt heute die Anweisungen: „Die Arme strecken, nach oben und nach unten. Schön zügig weitergehen!“

 

Beim Training immer dabei sind eine große Erste-HilfeTasche und ein Defibrillator. Auch ein Arzt muss anwesend sein – falls doch einmal etwas passieren sollte. Derzeit gibt es sieben Mediziner, die turnusmäßig die Gruppe betreuen. Heute ist der Ehemann der Trainerin an der Reihe, der Internist Richard Petzold.

 

Beide sind schon seit der Gründung der Gruppe im Jahr 1989 dabei. Anfangs noch sehr klein, war die Abteilung für den Restverein noch gewöhnungsbedürftig, erzählt der Mediziner.

 

Skeptisch betrachtete man die „Behinderten“, deren Sport gesundheitsorientiert war und nicht auf Leistung ausgelegt. Inzwischen ist die Koronarsportgruppe zu einer wichtigen Abteilung des Vereins geworden.

 

Wieder zurück zur Übungsgruppe: Während die anderen Sportler Runde um Runde drehen, kommt eine Teilnehmerin nur sehr langsam voran. Anni Hemmerlein läuft mit Krücken durch die Halle. Ingrid Petzold erklärt, dass die 77-Jährige erst einen Herzinfarkt und dann noch einen Schlaganfall hatte. Zwar könne sie nicht bei allen Übungen mitmachen, dennoch komme sie jede Woche. Während die anderen sich einen Partner für die nächste Aufgabe suchen, stellt sich Anni Hennerlein an die Sprossenwand und trainiert allein. „Man soll nichts unversucht lassen“, erklärt sie. „Ich hätte nie gedacht dass es mich trifft. Nie war ich krank, immer habe ich gearbeitet.“ Jetzt tut sie was für ihre Gesundheit: „Das ist meine geliebte Herzgruppe. Ich bin mit Leib und Seele dabei.“

 

Mit Spaß dabei

 

Auch die anderen Teilnehmer haben Freude am Training. Sie sitzen jetzt auf einem Hocker und sollen eine Frisbee-Scheibe auf dem Kopf balancieren. „Ich möchte, dass ihr ganz gerade sitzt, Kopf gerade halten und nur die Schultern bewegen“, erklärt Ingrid Petzold. Schon fallen die ersten Scheiben herunter, die Leute lachen. Vor allem ein älterer Herr im schwarzen Turnanzug hat viel Spaß an

der Übung. „Ich lache viel“, erzählt Dragan Zec später. „Das Leben ist doch schön.“ Auch er hatte einen Infarkt.

 

Dass die Leute Spaß haben, ist den Trainern wichtig. „Es geht ja nicht nur um den sportlichen, sondern auch um den psychosozialen Aspekt“, erklärt Richard Petzold. „Die Leute sollen hier ihre Lebensfreude kultivieren.“

 

Je nachdem, wie belastbar die Sportler sind, kommen sie entweder in die Übungs- oder in die Trainingsgruppe. In beiden werden vor allem Kraft, Ausdauer und Koordination trainiert. In den beiden Gruppen gibt es insgesamt rund 80 Sportler.

 

Der älteste Teilnehmer, Erwin Birkel, ist 85 Jahre alt. „Das hier hält jung“, erklärt er. „Durch den Sport bin ich heute noch gut beieinander – trotz Herz-Operation!“.

 

Verfasser: Nürnberger Nachrichten / von Nicole Hinz




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Geändert: 17.01.2017