TV Eibach 03
 
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Nulldreier - Gaststätte des TV Eibach 03


Lockere Runden nach dem Infarkt
Von Nicole Hinz 
 
Verfasser:  Nürnberger Nachrichten 
Mi 25.02.2009 
 
Nürnberger Stadtanzeiger - SEITE DREI 

Herzpatienten auf dem Weg zurück in den Alltag

Eine der ersten Koronarsportgruppen in Nürnberg war die des TV Eibach 03. Seit nun schon 20 Jahren bietet man dort sanftes Training für Menschen mit Herzerkrankungen an. Der Bedarf ist nach wie groß.

 

Geschäftig geht es zu, zehn Minuten vor Beginn des eigentlichen Trainings: Die Teilnehmer der Übungsgruppe der Koronarsportabteilung versammeln sich in einem Tagungszimmer des Vereins. Sie plaudern, scherzen und lachen. Ganz nebenbei werden Puls und Blutdruck gemessen. Auf den gelben Aufnahmebögen wird alles genau dokumentiert — als Nachweis für die Krankenkassen, die das Training bezuschussen.

 

In der Turnhalle kommt später Bewegung in die Sache: Zu fröhlicher Volksmusik gehen die Teilnehmer ein paar lockere Runden. Vorwärts, rückwärts, seitwärts. Ingrid Petzold, die abwechselnd mit Christa Kainzbauer die Gruppe trainiert, gibt heute die Anweisungen: „Die Arme strecken, nach oben und nach unten. Schön zügig weitergehen!“

 

Beim Training immer dabei sind eine große Erste-HilfeTasche und ein Defibrillator. Auch ein Arzt muss anwesend sein – falls doch einmal etwas passieren sollte. Derzeit gibt es sieben Mediziner, die turnusmäßig die Gruppe betreuen. Heute ist der Ehemann der Trainerin an der Reihe, der Internist Richard Petzold.

 

Beide sind schon seit der Gründung der Gruppe im Jahr 1989 dabei. Anfangs noch sehr klein, war die Abteilung für den Restverein noch gewöhnungsbedürftig, erzählt der Mediziner.

 

Skeptisch betrachtete man die „Behinderten“, deren Sport gesundheitsorientiert war und nicht auf Leistung ausgelegt. Inzwischen ist die Koronarsportgruppe zu einer wichtigen Abteilung des Vereins geworden.

 

Wieder zurück zur Übungsgruppe: Während die anderen Sportler Runde um Runde drehen, kommt eine Teilnehmerin nur sehr langsam voran. Anni Hemmerlein läuft mit Krücken durch die Halle. Ingrid Petzold erklärt, dass die 77-Jährige erst einen Herzinfarkt und dann noch einen Schlaganfall hatte. Zwar könne sie nicht bei allen Übungen mitmachen, dennoch komme sie jede Woche. Während die anderen sich einen Partner für die nächste Aufgabe suchen, stellt sich Anni Hennerlein an die Sprossenwand und trainiert allein. „Man soll nichts unversucht lassen“, erklärt sie. „Ich hätte nie gedacht dass es mich trifft. Nie war ich krank, immer habe ich gearbeitet.“ Jetzt tut sie was für ihre Gesundheit: „Das ist meine geliebte Herzgruppe. Ich bin mit Leib und Seele dabei.“

 

Mit Spaß dabei

 

Auch die anderen Teilnehmer haben Freude am Training. Sie sitzen jetzt auf einem Hocker und sollen eine Frisbee-Scheibe auf dem Kopf balancieren. „Ich möchte, dass ihr ganz gerade sitzt, Kopf gerade halten und nur die Schultern bewegen“, erklärt Ingrid Petzold. Schon fallen die ersten Scheiben herunter, die Leute lachen. Vor allem ein älterer Herr im schwarzen Turnanzug hat viel Spaß an

der Übung. „Ich lache viel“, erzählt Dragan Zec später. „Das Leben ist doch schön.“ Auch er hatte einen Infarkt.

 

Dass die Leute Spaß haben, ist den Trainern wichtig. „Es geht ja nicht nur um den sportlichen, sondern auch um den psychosozialen Aspekt“, erklärt Richard Petzold. „Die Leute sollen hier ihre Lebensfreude kultivieren.“

 

Je nachdem, wie belastbar die Sportler sind, kommen sie entweder in die Übungs- oder in die Trainingsgruppe. In beiden werden vor allem Kraft, Ausdauer und Koordination trainiert. In den beiden Gruppen gibt es insgesamt rund 80 Sportler.

 

Der älteste Teilnehmer, Erwin Birkel, ist 85 Jahre alt. „Das hier hält jung“, erklärt er. „Durch den Sport bin ich heute noch gut beieinander – trotz Herz-Operation!“.

 

Verfasser: Nürnberger Nachrichten / von Nicole Hinz




Faustballer und Kegler haben beim TV Eibach 03 die Nase vorne

Ein Verein für Weltmeister und Hobbysportler
Von Christina Brunel-Geuder 
 
Verfasser:  Nürnberger Zeitung 
06.03.2006 
 
SPORTVEREINE HIER UND HEUTE 

Spiel, Satz und Sieg! So in etwa musste die Routine für die Faustball-Männer des TV Eibach 03 auf dem Feld früher ausgesehen haben, lauscht man den Erinnerungen des ehemaligen Abteilungsleiters der einst so erfolgreichen Eibacher Faustballer, Alfred Rupprecht. »Auch heute gehört Eibach zu einem der wenigen Vereinen, die stolz sein können, auf eine ununterbrochene Zugehörigkeit zur ersten Bundesliga im Feld - und das zwanzig Jahre in Folge« freut sich Alfred Rupprecht.

 

»1986 ging alles los, mit einer jungen Mannschaft, die 1988 Europapokal Sieger wurde, bei Deutschen Meisterschaften mehrere dritte Plätze erreichte und den Internationalen Faustballpokal fünf Mal hintereinander gewann«, erinnert sich Rupprecht. In der Feldsaison 2005 konnte der Traditionsverein aus dem Nürnberger Vorort die höchste Spielklasse zwar nur denkbar knapp halten, in der Hallensaison hat sie den Wiederaufstieg in die Erste Bundesliga verfehlt. Doch das hält Alfred Rupprecht nicht ab, stolz auf »seine Faustballer« zu sein. Stolz ist er auch, dass aus seinem Verein bereits drei Sportler mit dem silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet wurden. Eine Sportauszeichnung, für Athleten, die Weltmeister wurden. »Im Faustball bekommt man diese Auszeichnung, wenn man zwei mal eine Weltmeisterschaft gewinnt«, erklärt Faustballexperte Rupprecht. »Das waren bei uns Rudolf Merkel, Ulli Schneider und Werner Weghorn, der Spielertrainer der jetzigen Faustballmannschaft.«

 

Natürlich vergisst Alfred Rupprecht nicht die erfolgreichen Eibacher Frauen, deren Erste Mannschaft im Feld ebenfalls in der Ersten Bundesliga spielt. Ebenso wie die Männer spielen sie in der Hallensaison 2005/2006 in der Zweiten Bundesliga Süd. Unterstützt wird die Mannschaft von einem vielversprechendem Talent: die 22-jährige Bettina Berning schaffte es im letzten Jahr zur Europameisterin. Auch in der Zweiten Frauenmannschaft spielt eine Spitzenfaustballerin: Karen Schneider, die es 1994 zur Weltmeisterin schaffte.

 


Faustball-Frauenmannschaft

In Eibach steht der Faustball ganz oben auf der Beliebtheitsskala: Die Frauenmannschaft um Melina Bley, Barbara Eberhard, Karen Schneider, Bettina Berning, Michaela Herl und Tanja Schlagenhaufer (v.l.).     Foto: Iannicelli

Wie man sieht, schlagen in Eibach viele Talente den Ball. Auch bei den Jugendlichen Eibachern ist die Sportart sehr beliebt. Vor allem die jüngsten bis 14 Jahre sind begeistert dabei und können sich in dieser Saison als Tabellenführer der Bezirksrunde Mittelfranken behaupten.

 

Großen Anklang findet bei den Eibachern auch das Sport-Kegeln. So sind Trainer Günther Bergmanns Männer in der Zweiten Bundesliga Süd bemüht, möglichst viel Holz umzuwerfen. Auch die Kegel-Frauen halten in der Bayernliga ganz gut mit.

 

Eher hobbymäßig hingegen gehen die Eibacher Fußballer ran an das Leder. Die Altherren und Herren kicken eher just for fun und wollen - wenn einmal genügend Spieler antreten würden - das ein oder andere Spiel gewinnen. Dass es früher einmal Platzgerangel mit den Faustballern im Hopfengartenweg 66 gab, kann laut Alfred Rupprecht schon sein. »Das ist aber längst Vergangenheit«, weiß er.

 

Verstärken möchten sich nicht nur die Fußballer, auch die Tischtennis-Abteilung sucht noch Leute, die einen Schläger gut halten können und ab und zu einen Ball treffen. Dabei spielen die beiden Mannschaften gar nicht mal schlecht in der zweiten und dritten Kreisliga.

 

Die größte und mitgliederstärkste Abteilung des TV Eibach, der insgesamt 1400 Mitglieder hat, bilden die Handballer. Hier ist man auch sehr leistungsorientiert. Die Erste Männermannschaft hat sich vom Abstiegkandidaten zu einem der Meisterschaftsfavoriten der Bezirkoberliga Mittelfranken gemausert. Insgesamt spielen im TV Eibach neun Mannschaften, davon sind sieben Jugendmannschaften, die mit viel Engagement bei der Sache sind. »Die besten spielen in der Bayernliga und zählen zu den Titelanwärtern«, weiß Präsident Thomas Kofler zu berichten.

Vorbildliche Nachwuchsarbeit

Aber auch die anderen Mannschaften konnten hervorragende Ergebnisse in der Vorbereitung erzielen und so ein Ausrufezeichen unter die erfolgreiche Jugendarbeit der Handballabteilung setzen. »Seit zehn Jahren können wir uns in der Jugendarbeit in Handball als Vorbild bezeichnen«, erklärt Thomas Kofler nicht ohne Stolz. Viele der jungen Spieler kümmern sich eifrig um den Nachwuchs, insbesondere um Schüler aus Grundschulen und Gymnasien, mit denen der TV Eibach eng zusammenarbeitet. »Das ist ein Becken, aus dem wir viele Talente fischen können«, erklärt Kofler. Das Sigmund-Schuckert-Gymnasium beispielsweise bietet als Schwerpunktsportart Handball an. In einer Art Sportarbeitsgemeinschaft schickt der TV Eibach Übungsleiter in die Schule, die das Training übernehmen. So werden Talente an den Schulen gefördert und neue Spieler an den Verein gebunden. Eine runde Sache für alle Beteiligten.

 

Neben den Handballern sind die Tänzerinnen am Hopfengertenweg sehr erfolgreich. »Und auch noch was fürs Auge«, verrät Thomas Kofler. »Fun Connexion«, die erfolgreiche Tanzformation besteht aus 15 jungen tanzwütigen Frauen. Sie zeigen immer bei der großen Sonnwendfeier und den Stadtteilfesten ihr Können. Da wird der Rock gehoben, die Beine fliegen zum Cancan in die Luft in ihrer Show »Moulin Rouge«, benannt nach dem bekannten Musical.

 

»Ja, sie sind sehr trainingseifrig«, weiß Alfred Rupprecht. Deshalb sind sie auch in den Meisterschaftsport aufgestiegen. Und das mit viel Erfolg: 2003 tanzten sie sich sogar zum Bayrischen Meister. Doch beim TV Eibach 03 gibt es nicht nur Leistungssportler. Auf dem großzügigen Gelände im Hopfengartenwerg trimmen sich auch jede Menge Breitensportler. Besonderen Wert legen die Eibacher auf Wellness und Gesundheit. Schon die Allerkleinsten ab zarten zwei Jahren schulen hier im Mutter und Kind Turnen ihre Beweglichkeit. Im Jedermannturnen stärken Eibacher jeden Alters Körper und Geist.

 

Oder sie aktivieren im Marmayoga ihre Vitalpunkte. Selbst die Senioren halten sich fit im Tanzkreis für Senioren, in dem sie Reigen-Tänze, Schritt-Tänze oder Traditions-Tänze einüben. Auch für die Rehabilitation wird im TV Eibach viel getan. In der Heilgymnastik für Senioren wird beispielsweise die Wirbelsäule gestärkt. Herzinfarktpatienten treffen sich in einer Koronargruppe zur Nachsorge nach dem Infarkt und regenerieren sich unter ärztlicher Aufsicht und Betreuung.

 

Ganz von Brisanz für sämtliche Skihasen ist auch die Skigymnastik, die innerhalb der Ski- und Wanderabteilung bererits in den Herbstmonaten angeboten wird. Denn in der Skisaison finden immer wieder Fahrten in die Berge statt. Und da muss man schließlich fit sein, um auf der Piste zu glänzen. Die Eibacher, die nicht so gern verschneite Hänge hinunter brausen, treffen sich auch gern zum Langlaufen oder zu Wanderungen durch verschneite Winterlandschaften.

 

Wer lieber etwas für sein Selbstbewusstsein und seine Selbstverteidigung tun möchte, der ist in der Kampfsportableitung der Eibacher ganz gut aufgehoben. Während die Kinder sich in Karate üben, trainieren sich die Jugendlichen und Erwachsenen im historischen Schwert- und Säbelkampf der altrussischen Kampfkunst Systema.



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TV Eibach e.V. 1903
Hopfengartenweg 66
90451 Nürnberg



Geändert: 08.09.2009